Wie kann die Tier- und Pflanzenwelt in Meerennot cool und Flüssen trotz des Ausbaus Erneuerbarer Energien geschützt werden?



Ein zentrales Gesetz ist das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG). Es legt fest, wo und wie Windkraftanlagen im Meer gebaut werden dürfen, zum Beispiel in der Nord- und Ostsee. So soll sichergestellt werden, dass Windparks nicht einfach irgendwo entstehen und der Schutz von Natur und Tieren berücksichtigt wird.
Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der EU soll zudem dafür sorgen, dass alle Gewässer, auch Meere, in einem guten ökologischen Zustand sind. Jedes EU-Land muss dafür eigene Gesetze umsetzen. Die WRRL betrachtet den Zustand von Gewässern ganzheitlich, also Wasserqualität, Lebensräume und Artenvielfalt.
Im Jahr 2023 startete das Bundesumweltministerium (BMUV) das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK), um zum Beispiel die Biodiversität in marinen Ökosystemen zu fördern. Dazu zählt unter anderem die Wiederansiedlung der Europäischen Auster. Ein zentrales Ziel des Programms ist der Schutz und die Wiederherstellung von Lebensräumen in Nord- und Ostsee, insbesondere solcher, die durch ihre Fähigkeit zur Kohlenstoffbindung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Politik und Umweltschutz entwickeln sich ständig weiter, entsprechend kommen regelmäßig neue Regeln hinzu oder bestehende werden angepasst, um den Schutz der Meere zu verbessern.


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Die konkreten Forderungen der NABU findest du hier und hier, zudem haben verschiedene Umweltverbände zusammen Forderungen zur Reduzierung der Lärmemission beim Bau von Offshore-WEA unterzeichnet



Zuletzt geändert: Montag, 28. Juli 2025, 12:41