2.2 Energiewende
Im Kurs Fossile Energien ging es um die Folgen der Nutzung fossiler Energien für die Meeresumwelt und den Klimawandel, denn fossile Energien verursachen hohe CO₂-Emissionen. Die Auswirkungen machen deutlich, dass eine Energiewende notwendig ist, um auf eine nachhaltige Energieversorgung umzusteigen und den CO₂-Ausstoß in der Atmosphäre zu verringern.
Der Wandel zu erneuerbaren Energien ist ein globaler Transformations-Prozess, unterstützt durch internationale Klimaschutzziele wie das SDG 7. Bis 2030 sollen alle Menschen Zugang zu bezahlbarer, moderner und nachhaltiger Energie erhalten. Besonders in Ländern des globalen Südens ist der Ausbau erneuerbarer Energien entscheidend, um bezahlbare, verlässliche und moderne Energie zu gewährleisten.
Abb. 5: Sustainable Development Goals – SDG7 – canva.com.
Laut BMZ lag der durchschnittliche CO₂-Ausstoß in Deutschland 2023 bei 7,9 Tonnen pro Person, während er in Afrika südlich der Sahara nur 0,7 Tonnen pro Person betrug. Ein zentrales Ziel der Energiewende in Deutschland und anderen Industrieländern ist somit nicht nur, mehr Energie-Unabhängigkeit von fossilen Ressourcen zu bekommen, sondern auch die Verringerung von CO₂-Emissionen. Folglich gewinnen erneuerbare Energien weltweit zunehmend an Bedeutung: 2022 stieg ihr Anteil an der globalen Stromerzeugung auf 30 % und am Energieverbrauch auf 19 % (2021: 12,6 %).
Mit der EEG-Novelle 2023 hat Deutschland klare Ziele und Maßnahmen formuliert, um den Ausbau erneuerbarer Energien weiter zu beschleunigen.
Abb. 6: Bundesregierung – EEG-Novelle 2023 – Individuelle Nutzungsgenehmigung.