2.2.1 Mythos Netto-Null-Emissionen
Abschlussbedingungen
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Die aufgeführten Begriffe zeigen, dass wichtige Punkte der Debatte
zum einen die Kalkulation des CO₂-Ausstoßes und CO₂-Ausgleichs und zum anderen das Verlassen auf noch nicht entwickelte oder geprüfte Technologien sind. Die Journalist*innen Lili Fuhr und Niklas Hällström äußern in ihrem Beitrag „Der Mythos von den Netto-Null-Emissionen“ Kritik an diesem Ansatz.
Abb. 59: mycelia gGmbH - Hightech CO₂-Filter - CC BY-SA.
zum einen die Kalkulation des CO₂-Ausstoßes und CO₂-Ausgleichs und zum anderen das Verlassen auf noch nicht entwickelte oder geprüfte Technologien sind. Die Journalist*innen Lili Fuhr und Niklas Hällström äußern in ihrem Beitrag „Der Mythos von den Netto-Null-Emissionen“ Kritik an diesem Ansatz.
Tatsächlich läuft die Netto-Null-Idee darauf hinaus, dass die Welt weiter Emissionen produzieren kann, solange es einen Weg gibt diese „auszugleichen“. Anstatt also umgehend anzufangen, die Emissionen radikal zu reduzieren, können wir weiterhin enorme Mengen CO2 ausstoßen – und sogar neue Kohlekraftwerke errichten – und derweil behaupten Klimaschutz zu betreiben, indem wir die Entwicklung der CSS-Technologie „unterstützen“. Es ist anscheinend unerheblich, dass diese Technologie nicht funktionieren könnte, mit zahlreichen praktischen Herausforderungen behaftet ist und das Risiko birgt, dass entsprechende Anlagen in Zukunft ins Ausland verlagert werden (leakage), was erhebliche soziale und ökologische Folgen Konsequenzen nach sich ziehen würde. (Lili Fuhr und Niklas Hällström 2014)
Lukas stellt in seinem Video eine CDR-Technik beispielhaft vor, die wie die CSS-Technik versucht, über technische Wegen CO₂ zu reduzieren. Doch was kann die eigentlich besser als die Natur selber?
Abb. 59: mycelia gGmbH - Hightech CO₂-Filter - CC BY-SA.
Zuletzt geändert: Mittwoch, 18. März 2026, 11:19