Der Export von Müll in andere Länder ist keine Lösung, denn unser Müll sorgt dort für schwere Umweltbelastungen und macht die Menschen krank! 

Regelungen zur Verringerung von Plastikmüll-Export?Aktivist

Ab 2021 wurde eine neue Plastikabgabe für den EU-Corona-Wiederaufbaufond eingeführt: Mitgliedsstaaten müssen nun 80 Cent pro Kilo nicht recycelten Kunststoff-Abfalls an die EU zahlen. Dies bietet jedoch die Möglichkeit, den Müllexport nach Asien zu verstärken, da es egal ist, wo recycelt wird, solange das geltende Recht beim Export eingehalten wird.

Die Verschärfung der Basler Konvention ab Januar 2021 war insofern vielversprechender, dass sie den Export gefährlicher Abfälle strenger kontrolliert. Das importierende Land kann den Abfall ablehnen, wenn es die Art der Abfälle nicht haben möchte. Allerdings bleibt laut Greenpeace Raum für illegale Müllhändler*innen, da Gesetze nur bei konsequenter Kontrolle wirksam sind.

Da muss mehr passieren!

Die bisherigen Regelungen sind nicht ausreichend. Umweltschützer*innen fordern deswegen einen Exportstopp:

„Es ist unser Müll, der weltweit die Umwelt belastet – und unsere Verantwortung, dass dies nicht mehr passiert.“ (Umweltschützerin Viola Wohlgemuth auf Zeit Online, 2022)
„Deutschland und Europa sollten in der LageMgeaphone sein, ihren Kunststoffabfall selbst zu verwerten.“ (Chef des Grünen Punktes, Michaerl Wiener auf Zeit Online, 2022)


Zuletzt geändert: Montag, 15. Dezember 2025, 17:25