Die bestehenden Gesetze zum Ausbau der Offshore-KritikWindenergie schützen laut Umwelt-Organisationen wie NABU, BUND und WWF die marine Biodiversität nicht ausreichend:


Zum einen fehlen klare Vorschriften für lärmreduzierte Bauverfahren, während bei den bestehenden Lärmgrenzen die Gesamtwirkung von Geräuschen nicht berücksichtigt wird.
Zum anderen können Schutzgebiete nicht konsequent von Windprojekten ausgenommen sein und wichtige Tierkorridore werden  möglicherweise nicht berücksichtigt.

Des Weiteren gäbe es keine verpflichtenden Programme zur Überwachung der Auswirkungen oder zur Wiederansiedlung bedrohter Arten wie Schweinswale und Austern.

Umwelt-Organisationen fordern daher strengere Lärmschutz-Maßnahmen, eine bessere Raumplanung unter Berücksichtigung ökologischer Belastungs-Grenzen sowie ein unabhängiges Monitoring und klare gesetzliche Vorgaben für den Schutz von Arten und Lebensräumen.
Zuletzt geändert: Montag, 28. Juli 2025, 12:54