Windenergie, sowohl an Land als auch auf See, spielt eine zentrale Rolle für die Energiewende in Deutschland und die Erreichung der Klimaschutzziele.

Abb. 13: Photocreo - Offshore-Windenergie-Park -  canva.com.

Abb. 13: Photocreo - Offshore-Windenergie-Park -  canva.com.

Die Offshore-Windenergie hat sich seit der Inbetriebnahme des ersten Windparks „Alpha Ventus“ 2010 in der Nordsee stark entwickelt. Mit 31 vollständig einspeisenden Windparks, 1.639 Windenergieanlagen (WEA) in Betrieb und einer installierten Gesamtleistung von 9,2 GW (Stand Ende 2024) ist sie zentraler Baustein der deutschen Energiewende. Bis 2030 plant die Bundesregierung, die installierte Leistung auf 30 GW auszubauen, um die Klimaziele zu erreichen.

Die Branche verzeichnet deutliche technische Fortschritte: Während die durchschnittliche Anlagenleistung des Zubaus 2018 bei etwa 7 MW lag, werden ab 2025 bereits Anlagen mit 15 MW installiert. Dieser Fortschritt umfasst auch größere Rotordurchmesser und steigende Effizienz.

Das Windenergie-auf-See-Gesetz regelt den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland. Es sorgt für eine koordinierte Flächenvoruntersuchung, Netzanbindung und Genehmigung durch zentrale Institutionen wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und die Bundesnetzagentur. Dieses Modell sichert einen kontinuierlichen, kosteneffizienten und abgestimmten Ausbau der Offshore-Windenergie.


Zuletzt geändert: Donnerstag, 24. Juli 2025, 15:31