Meeres-Lebewesen sind durch menschliche Einflüsse bedroht. Sie enden u.a als Beifang in Fischernetzen und leiden unter Lebensraum-Verlust, Plastikmüll, Überfischung, Eutrophierung, Massentourismus, Schiffsverkehr sowie LÄRM. 

Der Lärm kann sogar tödlich für sie enden. Forscher*innen untersuchen gerade, inwiefern der Lärm sogar Einfluss auf das Verhalten von Zooplankton haben könnte, denn dazu gibt es bisher unterschiedliche Vermutungen und Ergebnisse. 

Starte das interaktive Video, um mehr über die Lärm-Verschmutzung der Meere zu erfahren. 

Abb. 9: Terra X plus (ZDF) - Darum ist es in unseren Meeren so laut I Terra X plus (ZDF) - Standard-YouTube-Lizenz

Schweinswale sind auf verschiedenste Weise bedroht. Entsprechend hat der NABU Forderungen für einen besseren Schweinswal-Schutz formuliert.

Abb. 10: mycelia gGmbH - Forderungen des NABU zum Schweinswal-Schutz - canva.com/ CC BY-SA.

Abb. 10: mycelia gGmbH - Forderungen des NABU zum Schweinswal-Schutz - canva.com/ CC BY-SA.

Der NABU fordert u.a. national und international vereinheitliche Lärmschutzwerte. Dr. Lucke merkt dazu an, dass die Forderung nach international vereinheitlichten Lärmschutzwerten nicht unbedingt sinnvoll sei, da z.B. in den verschiedenen Meeresgebieten ganz unterschiedliche Arten leben. Beispielsweise hören Bartenwale viel besser in den tiefen Frequenzen, während Schweinswale nur in den hohen Frequenzen hören. Zudem seien einheitliche Grenzwerte auch vor dem Hintergrund der stark unterschiedlichen Gesetzgebung in den Ländern (z.B. USA vs. Deutschland) nicht realistisch.

 

Doch wie ist denn eigentlich die aktuelle Gesetzeslage auf nationaler und internationaler Ebene? In Kapitel 3.3 erfährst du mehr dazu. 


Zuletzt geändert: Donnerstag, 12. März 2026, 15:53