3.2.1 Chemische Degradation
Abschlussbedingungen
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Stell dir den Boden wie ein riesiges, lebendiges Schutzschild für unser Wasser, unsere Nahrung und die Natur vor. Wenn Luftschadstoffe wie ein unsichtbarer Chemie-Regen auf ihn einwirken, wird dieses Schutzschild schwächer.
Was passiert bei der chemischen Degradation im Boden?
Der Boden kann nur begrenzt Filter und Puffer sein. Anfangs kann der Boden Schadstoffe binden, indem Humus und Tonpartikel Gifte festhalten und saure Stoffe teilweise neutralisiert werden. Bei zu hohen Mengen ist der Boden überlastet, sodass viele Schadstoffe jahrzehntelang im Boden bleiben und weiter wandern.Wie gelangen Schadstoffe in den Boden?
Die chemische Degradation geschieht aufgrund verschiedener Einflussfaktoren. Klicke jeweils auf das + um mehr zu erfahren.
Abb. 10: mycelia gGmbH - Chemische Degradation des Bodens - canva.com/ CC BY-SA.
Welche Schadstoffe sind das?
Schadstoffe schaden dem Boden auf unterschiedliche Weise:- Zu viel Stickstoff und Phosphor aus Düngern stören das Nährstoffgleichgewicht und belasten Grund- und Oberflächenwasser.
- Anorganische Schadtsoffe wie Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Quecksilber sind giftig, reichern sich im Boden an und können in Pflanzen gelangen.
- Organische Schadstoffe wie Pestizide, PFAS, Mineralöl oder Mikroplastik sind oft langlebig, schwer abbaubar und gefährden Bodenlebewesen sowie unsere Gesundheit.
- Außerdem führen säurebildende Stoffe aus Verkehr und Industrie zur Bodenversauerung, wodurch Nährstoffe ausgewaschen und giftige Metalle freigesetzt werden.
Auswirkung auf die Umwelt
Schadstoffe im Boden stören das natürliche Gleichgewicht, schädigen Bodenorganismen und verringern die Fruchtbarkeit.
Challenge Time
Zuletzt geändert: Donnerstag, 19. März 2026, 09:21
