Deutschlands Böden gehören zu den ertragreichsten der Welt. 

Der Grund: Die Böden sind extrem unterschiedlich, aber viele von ihnen gehören zu den besten überhaupt.

Abb. 12: Ludwig Bickel - Lüneburger Heide - CC BY-SA 4.0.

Sandige Böden wie in der Lüneburger Heide speichern kaum Wasser → hier wachsen vor allem Kartoffeln, Roggen und Gerste, die wenig brauchen.



Abb. 12: Ludwig Bickel - Lüneburger Heide - CC BY-SA 4.0. 


Abb. 13: Wilhelm Bisen - Rapsernte an der Elbe Im Bezirk Magdeburg 1956 - CC BY-SA 3.0 DE.

Fruchtbare Schluff- und Lehmböden in Regionen wie Soest, Magdeburg oder Ochsenfurt können viel Wasser und Nährstoffe halten → perfekt für anspruchsvolle Pflanzen wie Weizen, Zuckerrüben, Raps und Gemüse.



Abb. 13: Wilhelm Bisen - Rapsernte an der Elbe Im Bezirk Magdeburg 1956 - CC BY-SA 3.0 DE. 

Kurz gesagt: Der Boden bestimmt, was wächst und wie gut.
Deshalb ist die Bodenfruchtbarkeit einer der wichtigsten Gründe, warum die deutsche Landwirtschaft so hohe Erträge erzielt.

Zudem haben es Landwirt*innen durch nachhaltige Bewirtschaftung geschafft, die Böden immer produktiver zu machen. Noch in den 1950er-Jahren erntete man pro Hektar nur etwa 3 Tonnen Weizen. Heute sind es fast drei Mal so viel! Das funktioniert nur, wenn der Boden gesund bleibt. 

Dennoch ist noch Luft nach oben bei der Etablierung ökologischer Landwirtschaft, denn die Mehrheit wirtschaftet noch nicht nachhaltig. 

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Erinnerst du dich noch wie hoch der Anteil ökologischer Landwirtschaft 2024 ist?

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Zuletzt geändert: Mittwoch, 4. März 2026, 14:04