3.2.4 Bodenversalzung
Abschlussbedingungen
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Bodenversalzung
bedeutet, dass sich im Boden zu viele leicht lösliche Salze ansammeln, wie Kochsalz oder Magnesiumsalze. Ein bisschen Salz ist normal, aber zu viel davon macht Böden krank.Wie entsteht Bodenversalzung?
Auf natürliche Weise kann es zu Bodenversalzung vor allem in trockenen Regionen kommen. In heißen, trockenen Gebieten steigt Wasser im Boden kapillar nach oben. Es verdunstet und die Salze bleiben zurück und bilden Krusten an der Oberfläche.
Häufig geschieht es allerdings durch Menschen aufgrund unsachgemäße Bewässerung:
- Jedes Bewässerungswasser enthält Salz.
- Wird zu viel Wasser genutzt oder schlecht abgeleitet, steigt das salzige Bodenwasser wieder nach oben.
- Beim Verdunsten bleibt immer mehr Salz zurück.
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Abb. 18: mycelia gGmbH - Versalzung von Böden - canva.com/H5P.
Warum ist das schädlich?
Du kennst das bestimmt selbst, wenn du etwas Salziges isst, ist der Brand nach Wasser danach groß! So wirkt Salz für Pflanzen wie ein „Wasser-Entzug“:
- Die Wurzeln können Wasser nicht mehr aufnehmen, obwohl es da wäre.
- der Boden wird hart, klumpig und verliert seine Struktur.
- wichtige Bodenfunktionen brechen zusammen.
- empfindliche Pflanzen sterben, die Erträge sinken drastisch.
Im Extremfall wird der Boden komplett unfruchtbar.![]()
Zuletzt geändert: Montag, 2. März 2026, 14:49
