3.2.1 Fruchtbarer Boden
Während das Gestein langsam zerfällt, laufen im Boden ständig faszinierende Prozesse ab, die ihn verändern und fruchtbar machen, wie zum Beispiel:
die Humusbildung (Humifizierung)
Pflanzenreste werden durch Würmer und Mikroorganismen zersetzt, wodurch Humus entsteht. Herrschen ungünstige Bedingungen (wie Wasser- oder Sauerstoffmangel), wird dieser Abbau stark verzögert.
Abb. 14: Nikolay Ponomarenko - Regenwürmer auf Humusblättern- und Stöcken - canva.com.
Der Farbwechsel (Verbraunung)
Eisenhaltige Mineralien rosten, wenn sie mit Sauerstoff in Kontakt kommen. Dadurch färbt sich der Boden typisch rotbraun.
Abb. 15: Botaurus - Geschiebemergel einer Jungmoränenlandschaft (MV) zeigt den Verbraunungsprozess - PD.
Die Feinheit (Verlehmung)
Große Minerale zerfallen immer weiter, bis winzige Tonminerale entstehen. Das macht den ehemals sandigen Boden fein und fruchtbar.
Abb. 16: Whiteway - lehmiger Boden - canva.com.
So entstehen Böden mit ganz eigenen Eigenschaften.
Challenge Time
Und kennst du nun den Unterschied zwischen den verschiedenen Prozessen?