Während das Gestein langsam zerfällt, laufen im Boden ständig faszinierende Prozesse ab, die ihn verändern und fruchtbar machen, wie zum Beispiel: 

die Humusbildung (Humifizierung)

Abb. 14: Nikolay Ponomarenko  - Regenwürmer auf Humusblättern- und Stöcken - canva.com. Pflanzenreste werden durch Würmer und Mikroorganismen zersetzt, wodurch Humus entsteht. Herrschen ungünstige Bedingungen (wie Wasser- oder Sauerstoffmangel), wird dieser Abbau stark verzögert.




Abb. 14: Nikolay Ponomarenko  - Regenwürmer auf Humusblättern- und Stöcken - canva.com

Der Farbwechsel (Verbraunung)

Abb. 15: Botaurus - Geschiebemergel einer Jungmoränenlandschaft (MV) zeigt den Verbraunungsprozess - PD. Eisenhaltige Mineralien rosten, wenn sie mit Sauerstoff in Kontakt kommen. Dadurch färbt sich der Boden typisch rotbraun.




Abb. 15: Botaurus - Geschiebemergel einer Jungmoränenlandschaft (MV) zeigt den Verbraunungsprozess - PD. 

Die Feinheit (Verlehmung)

Abb. 16: Whiteway -  lehmiger Boden - canva.com. Große Minerale zerfallen immer weiter, bis winzige Tonminerale entstehen. Das macht den ehemals sandigen Boden fein und fruchtbar.





Abb. 16: Whiteway -  lehmiger Boden - canva.com. 

So entstehen Böden mit ganz eigenen Eigenschaften. 


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Und kennst du nun den Unterschied zwischen den verschiedenen Prozessen?


Zuletzt geändert: Montag, 22. Dezember 2025, 11:03