3.1 Was ist Boden?
Boden bedeutet Leben
Ohne intaktes Leben unter uns gäbe es fast kein Leben über uns!
Der russische Wissenschaftler Wassili Wassiljewitsch Dokutschajew gilt allgemein als Begründer der Bodenkunde, der wissenschaftlichen Disziplin, die sich mit allen Aspekten des Bodens befasst. Forschende fanden heraus, dass mindestens ein Viertel aller Lebewesen der Erde in Böden leben. Und all diese Arten von Leben sind auch notwendig, um Böden aufzubauen und zu erhalten. Auch für die Landlebewesen ist der Boden extrem wichtig, weil er die Grundlage für die gesamte Nahrungskette bildet und als Schutzraum dient. Evolutionär hat sich das Zusammenspiel von Pflanzen, Pilzen, Tieren und Mikroorganismen wie Einzellern, Bakterien oder Archaeen über hunderte Millionen Jahre entwickelt.
Abb. 5: Constantin Shapiro - Wassili Wassiljewitsch Dokutschajew - PD.
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